Giraffen in Namibia
Urlaub in Namibia

Südwest-Afrika ist eine
interessante Urlaubsregion

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Ein Urlaub in Namibia wird wohl nur selten ein Sport- oder Erholungsurlaub sein, wie man ihn vielleicht in Frankreich, Tunesien oder auch in Südafrika macht, obwohl das auch in Namibia möglich wäre. Namibia-Urlaub ist aber meistens sehr aktiv und es werden erhebliche Entfernungen zurückgelegt, um möglichst viel von diesem interessanten Land zu entdecken.

Dünen in der Namib-Wüste in Namibia

Denn es sind die ursprünglichen Landschaften, eine faszinierende Flora und Fauna, zahlreiche Outdoor-Angebote und eine einzigartige Mischung aus afrikanischen und europäischen Einflüssen, die Namibia zu einem faszinierenden Reiseziel machen.

Mit über 300 Sonnentagen im Jahr kann man Namibia das ganze Jahr über bequem und sicher bereisen – ob individuell oder in der Reisegruppe, mit dem Mietwagen, Camper, dem Bus oder Flugzeug.

Man weiss in Namibia sehr gut, dass die beeindruckende Natur und der Wildreichtum die Pfunde sind, mit denen man wuchern muss. Und dass man diese Naturschönheiten schützen und bewahren muss. Touristische Entwicklungen sind daher bewusst und gezielt auf die Erhaltung der Naturschätze ausgerichtet, mit denen das Land ausgestattet ist.

Aber wenn auch behutsam, so wird die touristische Entwicklung des Landes doch stetig vorangetrieben. Sie finden deshalb in Namibia ganz sicherlich die für Sie passende Übernachtungsmöglichkeit: Vom 5-Sterne-Luxushotel, über exklusive oder auch einfache Gästefarmen und Pensionen (Gästehäuser mit Bed and Breakfast) bis hin zu schönen Zeltplätzen und Camps in ruhiger afrikanischer Savannenlandschaft.

Neben der beeindruckenden Landschaft und der Tierwelt bietet das moderne Namibia viele Aktivitäten wie Wandern, Ballonfahren oder Drachenfliegen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit zum Reiten, sei es mit dem Pferd oder auch mit dem Kamel. Auch Dünenskifahren und Mountainbiking - nicht wirklich ökologisch tolle Freizeitbeschäftigungen - werden angeboten.

Darüber hinaus sind Namibias Küsten ein Paradies für Hochsee- und Strandangeln, aber auch zum Surfen und Segeln.

Anreise:

Vom Flughafen Frankfurt/ Main gibt es Direktflüge nach Namibia. Nach zehn Stunden Flug (übrigens eine Reise ohne Jet-Lag, denn Namibia liegt ziemlich auf derselben geographischen Länge wie Deutschland, so dass es nur zu einer minimalen Zeitverschiebung kommt) erreicht man eine völlig andere Welt: Spannend, fremdartig und vertraut zugleich. In keinem anderen afrikanischen Land kommen Besucher aus Deutschland so leicht mit den Einwohnern ins Gespräch wie in Namibia, denn viele Menschen sprechen und verstehen Deutsch - Namibia ist das frühere Deutsch-Südwest-Afrika.

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Namibia ist über 800.000 km² gross - fast zweieinhalb mal so gross, wie Deutschland. Das Land grenzt an Angola, Botswana (Botsuana) und Südafrika und - mit der historischen Besonderheit des sog. Caprivi-Zipfels - auch an Sambia (Zambia).

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Erst im Jahr 1990 erlangte Namibia die staatliche Unabhängigkeit - nach über 100 Jahren kolonialer Abhängigkeit. Zunächst waren es die Deutschen, die von den Diamantenfunden gierig gemacht wurden. Sie führten Anfang des letzten Jahrhunderts (1904 bis 1907) einen brutalen Vernichtungskrieg gegen die einheimische Bevölkerung (Hererokrieg). Erstaunlicherweise begegnen die Menschen Namibias heutigen deutschen Touristen trotzdem mit grosser Freundlichkeit und Deutsch ist eine lokal durchaus verbreitete Sprache.

Im Zuge des ersten Weltkriegs wurde die deutsche Kolonie vom britisch dominierten Südafrika übernommen. Das Land verfolgte eine Politik strenger Rassentrennung (Apartheidspolitik), die erst in den 1970er Jahren aufgeweicht werden konnte und dann 1990 endlich in die Unabhängigkeit mündete.

Flagge Namibia

Namibia ist mehr als doppelt so gross wie Deutschland, hat aber nicht viel mehr Einwohner wie unser dünn besiedeltes Mecklenburg-Vorpommern, nämlich etwa 2 Millionen. Die Hauptstadt ist Windhoek (Windhuk). Auf einer Fläche, auf der in Namibia ein einziger Mensch lebt, drängen sich in Deutschland Hundert!

Windhoek liegt sehr zentral und ist nicht nur politischer, sondern auch wirtschaftlicher Mittelpunkt des Landes. Die 450.000-Einwohner-Stadt weist ein rasantes Wachstum auf: Vor 40 Jahren lebten hier mal gerade 60.000 Menschen und die Prognose geht auf eine Million im Jahr 2039!

Es gibt einige sehenswerte Bauwerke; die Christuskirche ist eines der bekanntesten und auch auf dem nebenstehenden Bild mit drauf. Windhoek hat auch einen internationalen Flughafen (Flughafen Windhoek „Hosea Kutako“), zu dem es auch Direktverbindungen nach Deutschland (Frankfurt und München) gibt.

Als die deutscheste Stadt Namibias gilt Swakopmund, eine Stadt in der Namib-Wüste, direkt am Atlantik. Etwa jeder 5. Einwohner von Swakopmund hat deutsche Vorfahren; Bratwürste und Schwarzwälder Kirschtorte gehören zum normalen Leben in dieser 34.000-Einwohner-Stadt.

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Bekannt ist Namibia für seine bedeutenden Diamanten-Vorkommen; sie spielen zwar keine so grosse Rolle mehr, wie zur Zeit der kolonialen Abhängigkeit, machen aber immerhin auch heute noch etwa ein Drittel der Ausfuhr-Erlöse des Landes aus.

Insgesamt ist der Bergbau der wichtigste Wirtschaftszweig in Namibia, gefolgt vom Tourismus. Namibia reizt vor allem durch seine grandiose Natur; wir berichten über die Flora und Fauna Namibias auf einer gesonderten Seite.

Eine weitere wichtige Attraktion ist das Sossusvlei im Namib-Naukluft-Nationalpark (Namib-Skelettküste-Nationalpark). Hier gibt es die berühmten Dünen, die je nach dem Stand der Sonne in den unwahrscheinlichsten Farben leuchten.

Landschaft in Namibia

In den seltenen Fällen, dass es regnet, füllt sich die Salzpfanne ("Vlei") mit Wasser und bildet ein Eldorado vor allem für Vögel.

Das nebenstehende Bild wurde dort aufgenommen.

Die Dünen des Sossusvlei zieren unzählige Landschaftskalender, denn es sind die farbenprächtigsten und - mit bis zu 400 m Höhe - die höchsten Dünen der Welt.

Eine Besonderheit des Landes und ja auch namensgebend ist zweifellos die Namib-Wüste. Wir schreiben ausführlich darüber auf der Seite über Namibias-Nationalparks. Über die Welwitschie (Welwitschia mirabilis), eine merkwürdige Pflanze, die nur in der Namibwüste vorkommt, lesen Sie bitte im Kapitel über Flora und Fauna Namibias.

Das Brandberg-Massiv, zu dem auch der Königstein, der höchste Berg Namibias gehört, liegt am Rande der Namib-Wüste, rund 90 km vom Atlantik entfernt. Für die Herero, das hier ansässige eingeborene Hirtenvolk, ist der Brandberg der "Berg der Götter" (Omukuruwaro).

Herero-Frau in traditioneller Tracht

In der Tsisab-Schlucht im Brandberg-Massiv können Sie über 45.000 Petroglyphen bewundern, Felszeichnungen, die schon vor ca. 15.000 Jahren hier eingeritzt wurden - wahrscheinlich aus spirituellen Gründen. Die berühmteste Zeichnung ist sicherlich die "Weisse Dame" (White Lady), die vielleicht kaum weniger bekannt ist, wie die Werke DaVincis und Michelangelos.

Auch das nahe gelegene Erongogebirge bietet mit seinen merkwürdigen, riesigen Steinkugeln eine ganz besondere Touristenattraktion, die man mit gutem Gewissen als Naturwunder bezeichnen kann.

In den Steppen Namibias und Südafrikas ist übrigens die Teufelskralle beheimatet, die eine wichtige Heilpflanze gegen Rheuma und Arthrose ist.

Wir arbeiten weiterhin an dieser WebSite. Bis zur Fertigstellung unseres Projekts über Namibia möchten wir Sie auf unsere Werbepartner verweisen.

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